Siena ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Italiens: rote Ziegel, steile Gassen und im Herzen ein Platz, der zu den schönsten der Welt zählt.
Geschichte und Bedeutung
Im Mittelalter war Siena eine mächtige Stadtrepublik und Rivalin von Florenz. Aus dieser Zeit stammen der Palazzo Pubblico, der Dom und eine eigene Malerschule mit Künstlern wie Duccio und Simone Martini.
Das historische Zentrum steht seit 1995 auf der Liste des UNESCO-Welterbes.
Der Palio
Zweimal im Jahr, am 2. Juli und am 16. August, verwandelt sich die Piazza del Campo in eine Rennbahn: Beim Palio treten Reiter der Stadtviertel (Contrade) in einem kurzen, leidenschaftlichen Pferderennen gegeneinander an. Die Contrade prägen das Leben der Stadt das ganze Jahr – ihre Fahnen und Wappen sehen Sie überall in den Gassen.
Das sollten Sie nicht verpassen
- Piazza del CampoDer muschelförmige Platz mit der Fonte Gaia – ideal, um sich hinzusetzen und das Treiben zu beobachten.
- Palazzo Pubblico und Torre del MangiaDas gotische Rathaus mit berühmten Fresken; vom Turm aus reicht der Blick weit über die Dächer und Hügel.
- Dom von SienaDie Kathedrale mit schwarz-weiß gestreiftem Marmor, kunstvollem Fußboden und der Libreria Piccolomini.
- Mittelalterliche GassenLassen Sie sich durch die Contrade treiben – hinter jeder Ecke wartet ein neuer Blick.
Unser Tipp
Fahren Sie am Vormittag los, beginnen Sie mit dem Dom und lassen Sie den Tag auf der Piazza del Campo ausklingen, wenn das Licht die Ziegel warm leuchten lässt.
Gut zu wissen
- Das Zentrum ist für Autos gesperrt (ZTL). Rund um die Altstadt gibt es Parkplätze, von denen Rolltreppen und Aufzüge in die Oberstadt führen.
- An den Palio-Tagen ist die Stadt sehr voll – wer das Rennen nicht erleben möchte, besucht Siena besser an einem anderen Tag.
- Aktuelle Öffnungszeiten und Tickets für Dom und Museen finden Sie auf den offiziellen Websites.


