Weiße Marmorbauten auf einer grünen Wiese: Die Piazza dei Miracoli gehört zu den bekanntesten Ensembles der Welt – und Pisa hat noch mehr zu bieten als seinen Turm.
Geschichte und Bedeutung
Im Mittelalter war Pisa eine bedeutende Seerepublik. Ihr Reichtum floss in den Dombezirk, dessen Bauten ab dem 11. Jahrhundert entstanden. Der Glockenturm begann sich schon während des Baus zu neigen – und wurde gerade dadurch weltberühmt.
Die Piazza del Duomo, wie sie offiziell heißt, ist seit 1987 UNESCO-Welterbe.
Mehr als der Turm
Abseits der Piazza zeigt sich Pisa als lebendige Universitätsstadt: mit den Arkaden des Borgo Stretto, der Piazza dei Cavalieri und den Uferpromenaden am Arno, den Lungarni.
Das sollten Sie nicht verpassen
- Schiefer TurmDer Aufstieg über die Wendeltreppe ist ein besonderes Erlebnis – die Tickets gelten für eine feste Uhrzeit.
- Dom und BaptisteriumDer romanische Dom mit prächtiger Fassade und das Baptisterium, das größte Italiens, mit seiner besonderen Akustik.
- CamposantoDer monumentale Friedhof mit Kreuzgang und Fresken – ein ruhiger Ort neben dem Trubel der Piazza.
- Altstadt und LungarniEin Spaziergang über die Piazza dei Cavalieri hinunter zum Arno.
Unser Tipp
Pisa gehört zu den am weitesten entfernten Zielen – starten Sie früh und planen Sie einen langen Tag. Wer Zeit hat, kann den Ausflug mit einem Spaziergang durch die Altstadt verbinden, statt nur die Piazza zu besuchen.
Gut zu wissen
- Für den Aufstieg auf den Turm sollten Sie vorab Tickets mit Uhrzeit reservieren. Für Kinder gelten Altersbeschränkungen – bitte vorher auf der offiziellen Website prüfen.
- Rund um die Piazza dei Miracoli gibt es gebührenpflichtige Parkplätze; das Zentrum ist teilweise verkehrsbeschränkt.
- Die Fahrt führt über Schnellstraßen; je nach Verkehr kann sie deutlich länger dauern.


